Futaleufu – Bariloche, Adios Chile

Artikel: vollstaendig, 04.05.2010

Bilder: http://tinyurl.com/frmgAdiosChile

Fazl geht am Morgen nochmals ins Spital. Gegen Mittag verlassen wir Futaleufu bei bewoelktem Himmel. Zum Glueck, dann ist es nicht allzu heiss. Auf Asphalt fahren wir in Richtung Grenze. Kurz vorher essen wir noch alle Fruechte, die duerfen nicht nach Argentinien eingefuehrt werden. Wir halten beim chilenischen Zollbuero. Nach kurzer Zeit haben wir den Ausreisestempel im Pass. Wir fahren weiter, nach 100 m wechselt der Strassenbelag zu ziemlich schlechtem Schotter. Typisch Argentinien… 400m weiter das argentinische Zollbuero. Hier erhalten wir den Einreisestempel, die Taschen werden wieder nicht kontrolliert. Auch gut. Auf Schotter gehts nun weiter, wir ueberqueren den Rio Futalaufquen und dann oeffnet sich das Tal, alles wird flacher und weitraeumiger. Ebenfalls saeumen nun Alercen den Weg, nicht mehr die Coihues. Weizenfelder saeumen die Strasse und weiterhin stauben uns die Fahrzeuge unangenehm ein. Wir biegen in eine kleine Strasse ein, die zur Muehle Nant Fach fuehrt. Das ganze Gebiet wurde von Welsh-Leuten besiedelt. Die Muehle ist mittlerweile Museum, doch wir haben leider zu wenig Zeit um es zu besichtigen. Wir suchen langsam nach einem Campplatz. Wir finden nichts passendes, zudem sicht die Baeche hier nicht sehr sauber. Die Schotterstrasse ist hier nicht allzu schlecht, mittlerweile scheint die Sonne, darum beschliessen wir nach Trevelin zu fahren. Wir probieren noch einen Apfel von einem am Strassenrand wachsenden Baum, doch die Aepfel sind noch zu sauer. Gegen 19 Uhr fahren wir in Trevelin ein. Und Trevelin scheint eine richtig grosse Stadt zu sein. Ein etwas komisches Gefuehl, nach all der Zeit auf der Carretera. Wir sind zueruck in der Zivilisation. Wir suchen nach einem Bikeladen, Fazls Hinterrad hat ziemlich gelitten beim Sturz. Nach einiegem Fragen finden wir eine Bicicleteria, dort kann Fazls Rad am naechsten Tag sauber zentriert werden. Fuer die Uebernachtng empfehlen uns alle Leute die Casa Verde. Wir fahren also den steilen Hang hoch zum Hostel. Es erwartest uns ein Holzhaus mit riessigem Garten und Viviana, die charmante Besitzerin. Die wie alle Leute hier ebenfalls Welsh spricht. Am Abend treffen noch weitere Biker ein, Heather und Kevin aus Schottland.

Es ist so gemuetlich in der Casa Verde, wir bleiben 2 Tage hier. Trevelin ist nach langer Zeit der erste Ort, an dem es alles gibt. Und wir sind zurueck in Argentinien. Ich esse haufenweise Facturas, die kleinen suessen Teilchen. Fazl laesst seinen Arm im Spital pflegen, dies ist hier im Gegensatz zu Chile kostenlos. Das zentrieren von Fazl Hinterrad ist etwas schwieriger als erwartet, schlussendlich muss er sie ganze Felge wechseln und das Rad neue einspeichen lassen. Ansonsten sruhen wir uns im Garten aus, doesen in der Haengematte und frischen unsere Blogs auf. Heather und Kevin besuchen den Parque Nacional los Alerces, sprich die alten Alercen, die nur per Boot erreichbar sind. Uns ist der Ausflug zu teuer und wir wollen sowieso durch den Parque nach Norden fahren. Abends treffen noch zwei Bikerinnen aus Suedafrika ein.

Gegen 8.30 treffen neue Gaeste ein. die ganze Kueche ist voll und es ist ein bisschen hektisch. Als wir noch unsere Sachen am Packen sind, sind die Leute auch schon in unserem Zimmer. Fazl laesst seinen Arm nochmals im Spital versorgen, dann wollen wirIn Richtung Parque losfahren. Doch 3 Mal muessen wir zur Casa Verde zurueckfahren, weil wir 3 Mal feststellen, dass wir etwas vergessen haben. Gegen 12 Uhr verlassen wir schlussendlich Trevelin. Spaeter stellt Fazl dann noch fest, dass er seine Socken und den Buff am Bett haengen liess. Die neuen Gaeste hatten wohl etwas viel Verwirrung und Hektik gestiftet. Aber nun war es zu spaet zum Umkehren. Auf Schotter geht es nun immer wieder bergauf. Es ist heiss. Spaeter wechselt der Belag zu Asphalt und wir fahren in den Parque Nacional los Alerces ein. Kevin und Paul hatten uns netterweise ihre Eintritte geschenkt, die 2 Tage gueltig sind. Wir sparen uns somit die Gebuehren von je 30 Pesos. Im Parque hat es viele Campingplaetze, einige gratis und ohne Service, andere kostenpflichtig mit allem drum und dran. Auf dem ersten Gratiscamp direkt am Lago Futalaufquen essen wir zu Mittag. Ein schoener Ort, doch wir wolle nnoch etwas weiter. Es geht entlang des Lagos weiter, nun wieder auf Schotter unsd immer wieder sind kleine Steigungen zu bewaeltigen. Gegen Abend sichen wir nach einem Gratiscamp. El Frances soll nett sein, doch nach Fazls Kartenlesetheorie sind es noch 10 km bis dahin. Wir halten in einem Camp, eine aelterer brasilianischer Herr ist schon da und freut sich ueber Gesellschaft. Doch der Platz ist nicht gerade toll. Ich schaue mir die Karte nochmals an. Nun, gemaess meiner Theorie sind es noch 3 km bis El Frances. Wir beschliesen 3 km zu fahren und falls der Camp bis dahin nicht auftaucht, kehren wir um. Aber nach 3 km folgt das Schild zum Camping El Frances… Wir fahren das Straesschen runter, direkt an den See. Unter Baeumen stelle ich das Zelt auf, dann essen wir die Pastareste vom Vortag. Weiter unten direkt am Strand campt ein weiterer Radler, James von England, unterwegs von Venezuela, via Kolumbien nach Ushuaia. Wir schwatzen eine Weile, dann gehen wir schlafen.

Um 7 Uhr stehen wir auf und siehe da, alles trocken, Zelt, Schlafsack, eine nette Ueberraschung. Doch es ist ziemlich kalt und die Sonne braucht lange um das enge Tal zu erreichen. Wir fruehstuecken, dann tauschen wir mit James Karteninfos aus. Er interessiert sich fuer die Grenzueberquerung nach El Chalten. Fazl erzahelt im von alle unseren Campingplaetzen auf der Carretera und so wird es Mittag bis wir schliesslich alle aufbrechen. James in Richtung Sueden, wir in Richtung Norden. Mittlerweile hat die Sonne das Tal erreicht. Wir fahren vorbei am tuerkisfarbenen Lago Verde, immer etwas bergauf. Wir suchen nach einem Lunchplatz und halten auf einer Wiese neben einem Baechlein. Ich hole Wasser. Als ich zurueckkomme spricht Fazl mit dem Fahrer eines Autos. Victor und Silvia wollen wissen, wo sie genau sind. Fazls Spezialgebiet… Wir schwatzen ein bisschen und wir laden die beiden ein, uns waehrend der Mittagspause Gesellschaft zu leisten. Victor und Silvia wohnen in der Naehe von Buenos Aires, kommer aber beide urspruenglich aus Bolivien. Wir unterhalten uns eine ganze Weile und gegen 16 Uhr brechen wir wieder auf. Nun geht es steil den Berg runter, mit Blick auf den Lago Rivadavia. Wir erreichen die Talsohle, es ist immer noch hiess. Wir beschliessen im letzten kostenlosen Camp des Parques zu uebernachten. Im Camp Puerto Canero. Wir suchen uns einen Platz aus, den, der am weitesten weg ist. Der Tag war heiss, deshalb teste ich die Temperatur des Lagos. Im Gegensatz zum Lago Futalaufquen, der eiskalt war, ist der Lago Rivadavia angenehm „warm“. Ich springe alo in den See. Eine angenehme Erfrischung und gleichzeitig Dusche. Fazl kocht, dann gehen wir schlafen.

Am Morgen ist es wieder kalt, aber trocken. Wir bleiben noch ein bisschen in den warmen Schlafsaecken. Gegen 8.30 uhr ste3hen wir aquf, nun fuehlt sich mein Magen etwas komisch an. Zudem habe ich Kopfschmerzen. Ich verzichte auf das Fruehstueck. Ich nehme eine Tablette und gegen Mittag bessern sich die Kopfschmerzen. wir fahren los, aus dem Park raus. Da treffen wir Pablo aus Bariloche und Julio aus Kolumbien. Wir schwatzen ein bisschen, dann gehts weiter. Die Strasse ist nicht sehr gut und kurz vor Cholila muessen wir durch Sand fahren. Wir erreichen den Abzweig nach Cholila, kaufen in einem kleinen Laden etwas Brot und ein Glace, dann gehts weiter. Irgendwo da draussen muss Butch Cassidys Haus stehen. Fuer die naechsten 30 km ist der Schotter nun wirklich oberuebel. Und es ist heiss und staubig. Teilweise ist ein Fahren kaum noch moeglich. Es ist schon spaet und wir brauchen Wasser. Wir fragen 3 vorbeifahrende Autos, wann der Asphalt anfaengt und wo es Wasser gibt. Wir bekommen 3 verschiedene Antworten. Es wir d langsam dunkel und wir brauchen auch einen Campplatz. Wir finden einen Bach, fuellen unsere Wasserflaschen. Daneben geht ein Straesschen rein eun macht einen Bogen. Da koennten wir campen. Doch Faz befuerchtet, dass ein Auto reinfahren koennte, er bevorzugt das buscige Ende der Strasse. Ich packe den Footprit aus, als ich ein leises Fiepen hoere. Faz hoert nichts, meint es sei der Plastik der Zeltunterlage und weist mich an weiterzumachen. Doch da ist da Fiepen schon wieder. Nun hoert auch Faz was. Wir schieben das Gras mit einem Stock beiseite. Da liegen 2 Mausebabys in einem Blattnest. Wir beschliessen weiterzufahren, denn vielleicht sind es ja Rattenbabies… Es ist nun schon fast dunkel, mein Licht ist kaputt und Faz hat keins. Wir montieren die Stirnlampen auf die Hinterkoepfe und nach ca. 1 km erreichen wir tatsaechlich Asphalt. Was fuer eine Ueberraschung. Wir sind wieder auf der Ruta 40. Bis Epuyen sind es noch 7 km, miest bergab. Das schaffen wir. Wir erreichen den Abzweig nach Epuyen bei Dunkelheit. Noch 1 km bis zum Dorf. Das finden wir sicher eine Hospedaje. Am Ortseingang steht eine Comisaria, die Polizeistation. Bevor wir lnge rumfahren fragen wir da nach Schlafmoeglichkeiten. Doch im Dorf gibt es nichts, nada, erst 8 km weiter. Doch wir duerfen auf der Wiese der Comisaria das Zelt aufstellen. Und das Bad benutzen. Im Schien der Stirnlampe stelle ich das Zelt auf, wir essen noch ein Broetchen und eine Katotte, dann gehen wir schlafen.

Wir stehen um 7 uhr auf, um 8 Uhr sind die Raeder bereit. Wir verabschieden uns vom diensthabenden Polizisten und fahren den Berg hoch zurueck zur Kreuzung, zurueck auf die Ruta 40. Nun geht es wieder abwaerts. Und es ist kalt. Wir meussen langsam runterfahren, sonst wird es zu kalt. Wir erreichen die Tahlsohle und fahren nun in den Parque National Nahuel Napi ein. Es geht im Schatten den Berg hoch. Faz haelt im ersten Sonnenschein um seine Haende aufzuwaermen. Ich leihe ihm noch meinen Windstopper-Fleece, dann gehts wieder runter. Nun erreicht die Sonne das Tal und unser Freund, der Wind, ist nach langer Zeit wieder da. Wir fahren gegen ihn. Wir fahren durch das Gebiet von Hoyo de Epuyen, hier werden viele Beeren angepflanzt. Wir passieren zig Schilder mit der Aufschrift ¨Dulces¨. Wir haben nicht gefruehstueckt, daher halten wir bei der Reposteria ¨Malen¨, da gibt es Pan Casero, hausgemachtes Brot. Wir fahren zum Haus und gehen in den nebenstehenden Laden. Und da stehen all diese leckeren Kuchen und Tartes. Wir kaufen etwas Brot und je ein Stueck, Schocko-, Apfel- und Ricottakuchen. Malena fuellt uns noch die Thermosflasche. Unter einem Baum fruehstuecken wir Kuchen. Faz ist so begestert vom Ricottakuchen, dass er noch ein Stueck holen will. Er kommt zueruck mit Ricottakuchen, sowie einem anderen Apfelkuchen sowie eoner Himbeertarte. Ich schaffe das 2te Stueck Ricottakuchen nicht, das war zuviel Kuchen. Aber Faz verdrueckt auch dieses und will noch mehr kaufen… Aber ich muss jetzt etwas radfahren. Wir fahren wieter und gegen 14 Uhr erreichen wir El Bolson. Am Ortseingang sehe nwir den Camping ¨El Chacra¨. Wir wollen die lokalen Preise in Erfahrung bringen. 256 Pesos pro Person. Nicht gerade guenstig, aber der Camping ist schoen. Ein kleiner Fluss, Apfel-, Pflaumen-, Wallnussbaueme und viel Platz. Die Saison ist hier vorbei. Wir gfahren weiter in die Stadt. Fazl laesst sich im Spital seinen Arm pflegen und wir erfragen die Preise in ein paar Hospedajes. Auch sehr teuer. Wir fahren auf den Camping zurueck und stellen das Zelt im Pinienwald auf. Dann bescuhe ich die Feria auf der Plaza, mit vielen lokalen Produkten, Schmuck, Wollsachen und Souvenirs. Doch wie ueblich kaufe ich nichts.

Wir verbringen einen Tag in El Bolson. Beim Fruehstueck kommt John an unseren Tisch und redet und redet. Er und seine Frausind vor langer Zeit nach Australien ausgewandert. Beide haben im Moment ¨the runs¨(Durchfall) und ich hoffe die ganze Zeit, dass Johns doch sehr feuchte Aussprache uns nicht ansteckt. Schliesslich fruehstuecken wir gerade ud dass Essen liegt odffen auf dem Tisch… Dann wollen wir in die Stadt. Doch Faz hat wieder einen platten Hinterreifen. Trodtdem gehen wir ins Internetcafe, ich goenne mir ein grosses Helado artesanal und zurueck auf dem Camping putze ich meine Kette und Faz fleickt den Platten.

Unsere argentinischen Nachbarn hatten gemeint, dass der Wetterbericht fuer heute morgen Regen angesagt haette. Wir stehen um 7 uhr auf, der Himmel ist bewoelkt. Schnell packen wir das Zelt zusammen und packen die Bikes. Dann fruehstuecken wir, wieder in Begleitung von Johns Redeschwall. Bis wir den Camping verlassen ist es auch wieder 11 Uhr. Faz prueft an der Tankstelle noch den Reifendruck, ich warte. Da faehrt ein Kleinlaster vor und entllaedt zwei Bikes, Taschen und 2 Radler, Monika und Florian aus der Schweiz. Sie waren ins Esquel gestartet und gaben das Fahren wegen zuviel Wind auf. Die beiden sind auf dem Weg nach Cusco, Peru, aber ihr nachster Halt ist ebenfalls Bariloche. Wir tauschen Kontaktdaten aus, veilleicht laesst sich ein treffen einrichten. Denn Monika will nach Cusco allein weiterradeln. So wie ich, nur das mich Fazl schon in Bariloche verlassen wird… Dann veralssen wir El Bolson, wir sich zurueck auf der Ruta 40 und auch wir bekommen den Wind zu spueren. Hola Gegenwind. Es geht meist geradeaus und der vorhergesagte Regen hat bis jetzt noch nicht eingesetzt. Wir machen eine kurze Lunchpause, dann ist die erste steigung zu bewaeltigen. Doch auf Asphalt und mit angenehmem Stigungswinkel ist das kein Problem. Auf der Anhoehe erreicen wir El Foyel. Es ist 15 Uhr und vor uns ballen sich die Woclken zu einer schwarzen Mauer zusammen. Wir passieren einen Camping, doch der ist toalt uneben, ich sehe keinen einzigen flachen Platz. Eine Panaderia, die auch Schlafplaetze anbietet, ist geschlossen. Wir fragen im kleinen Laden nach und die Leite meinen, dass die Besitzer des Camping auch ein Zimmer haben. Wir fahren zurueck. Wir fragen im Restaurante Ël viejo almacen¨nach dem Zimmer. Die SEnora hat ein Zimmer, ist aber gerade mit servieren beschaeftigt. Wir warten und schauen uns um. Ein interessanter Ort. Viele Fotos von Indigenas, eine alte Theke und Regale voll mit Wollsachen, alten Pfannen, Krams, Flaschen und Souvenirs. Dann zeigt uns Martha den Raum, gleich hinter der Restauranttheke, mit 3 Betten und vielen Schachteln. Wohl das Vorratslager. Mit 40 Pesos pro Person auch nicht gerade guenstig, doch es koennte bald regenen und ist zudem ziemlich kalt. So bleiben wir. Wir ruhen uns etwas aus, dann essen wir im Restaurant zu Abend. Faz goennt sich eine frische Forelle, ich ein paniertes Schnitzel. Wir unterhalten uns mit dem argentinischen, namenlosen Motorradfahrer, einem Freund der Familie.

Am Morgen ist es kalt. Wir packen die Bikes, dann fruehstuecken wir im Restaurant. Tostadas mit 3 selbstgemachten Mermeladas. Und je 2 richtige Kaffees von einer Saeco-Kaffeemaschine. Wir warten, bis die Sonne etwas weiter ins Tal vordringt und es waermer wird. Dann geht es weiter, den Berg hinunter. Wir erreichen den tiefsten Punkt und hier beginnt nun die lange Steigung. Ueber 10 km geht es 600 m hinauf. Eine lange, aber angenehme Steigung. Wir erreichen 1100 M.ue.M., dann geht es etwas runter, mit Blick auf einen Lago, dann mal rauf, mal runter, druch Wald, entlang von Seen und mit Gegenwind. Wir machen Mittagspause, dann fahren wir weiter. Wir beschliessen, einen Camping zu suchen und erst am naechsten Tag nach Bariloche zu fahren. Doch viele Campings befinden sich viele Kilometer abseits der Strasse, andere sind neben der Strasse, aber teuer und nicht gerade spektakulaer. Wir suchen nach einem ¨wilden¨ Camping und fahren weiter und weiter. Mittlerweile sind es noch ca. 13 km bis nach Bariloche. Ich mache den Vorschlag, doch heute reinzufahren, denn es ist Sonntag, d.h. weniger Stadtverkehr. Gesagt, getan. Mit Rueckenwind erreichen wir Bariloche ziemlich bald. Wir passieren eine riesige Muellhalde und fahren Richtung Zentrum. Wir sehen die Hosteria Ruehuy, Faz fragt nach dem Preis. Etwas teuer, aber ein schoenes Zimmer mit Bad. Wir sind muede und goennen uns den Luxus. Ich dusche, dann wollen wir etwas essen gehen. Wir laufen in Richtung Zentrum, auf der Suche nach dem empfohlenen vegetarischen Restaurant. Wir laufen am Hotel „El Mirador“ vorbei. Aus Spass will Faz nach dem Preis fragen. Eine alte DAme oeffnet die Tuer und die Zimmer kosten 20 Pesos (ca. CHF 5.-) pro Person. Wir schauen uns ein Zimmer an, alles ist ziemlich alt, etwas heruntergekommen, das geteilte Bad ist etwas dreckig. Wir gehen weiter und finden das vegetarische Restaurant, doch dieses ist wie so viele andere Sonntags geschlossen. Schliesslich essen wir in einem Cafe einen Gemuesekuchen und zum Dessert gibts ein Stueck Ricottakuchen. Dann kehren wir in die Hosteria zurueck und geniessen ein sauberes, weiches Bett.

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