Mendoza, Stadt des Abschieds

Nach 12 Stunden kalter Busfahrt erreichen wir gegen Mittag Mendoza. Wir bauen die Bikes zusammen und fahren in Richtung Zentrum. Auf dem Weg fahren wir an einem vegetarischen Restaurant vorbei. Wir sind hungrig und essen dort zu Mittag. Dann machen wir uns auf Hostelsuche. Viele sind ok. aber auch sehr teuer. Nach 3 Stunden und 9 besichtigten Hostels entscheiden wir uns fuer eins. Wir fahren los, als wir noch das Rufino Quinto passieren. Wir schauen uns auch dieses noch an und siehe da, bis anhin das guenstigste. Wir bleiben. Am Abend fuehkt sich Fazls Magen etwas komisch an.

Ich moechte in Mendoza nach einem kleineren Zelt suchen. Faz faehrt ja von hier nach Buenos Aires und ich brauche kein 3 Personen Zelt mehr fuer mich allein. Dieses ist nun zu gross und zu schwer. Zudem koennte ich meinen Schlafsack gegen eine kleinere Daunenversion tauschen. Doch in Mendoza sind Sonntags alle Laeden zu. Wir lunchen in einem anderen Veggierestaurant und Abends rebelliert Fazls Magen vollends.

Am montag besuche ich alle Outdoor- und Campinlaeden. Doch alle haben nur argentinische Doite-Zelte, nicht gerade meine erste Wahl. Ich kontaktiere meinen Schweizer haendler, der wuerde mir ein Zelr nach Mendoza schicken. Doch der argentinische Zoll ist etwas unsicher, zudem fliegen in Europa wegen einer Aschewolke eines islaendischen Vulkans gerade keine Flugzeuge. Alles etwas komliziert… Am montag spaet abends treffen danna auch Monika und Flo in Mendoza ein.

Ich entscheide, dass der Zeltkauf zu komliziert wird und dass ich mit dem grossen Zelt weiterreisen werde. Das wird schon gehen. Am Nachmittag fahren Monika, Flo und ich zum Busbahnhof. Die Busse nach norden sind im momenbt extrem voll, da die ganzen Erntearbeiter nach hause zurueckkehren. Keine Chance, die Bikes per Bus zu transportieren. Wir muessen sie als Fracht aufgeben. Am Busbahnhof nehmen wir die Bikes auseinander, wickeln ein bisschen Karton und die heiklen Stuecke und dann wird alles in grosse Muellsaecke verpackt und verklebt. Spaeter helfe ich Faz beim Packen seines Bikes. Er kann seins im gleichen Bus mitnehmen, da er sich einen Luxus-Erste-Klasse-Bus goennt.

Am Reisetag verbringen wir noch Zeit im hostel, denn beide Busse fahren erst um 19 uhr. Dann fahert uns der Senor des Hostels mit dem Pickup zum Busbahnhof. Hier werden sich Fazls und meine Wege nun definitv trennen. Ein komisches Gefuehl. Er wird in den Bus nach buenos Aires steigen, ich fahre mit Monikaund Flo nach Jujuy. Ich verabschiede mich von Faz. Nicht einfach. Dann kommt sein Luxus-Bus. Biketransport kein Problem. ich gehen und mittlerweile ist unser Bus auch da. Der Gepaeckraum ist jetzt schon propevoll. Mit Mueh und Not werden unsere Taschen verstaut. Flo und Monika muessen die kleinen Biketaschen dann sogar noch mit in den Bus nehmen. Wir gehen nach oben zu unseren Semi-Cama-Sitzen. Der Bus ist voll mit Arbeitern und die Luft jetzt schon schlecht. Und wir haben 17 Stunden Fahrt vor uns. Die Luft wird immer stickiger und schlechter. Zudem kratzt mein Hals und der Kopf beginnt zu schmerzen.

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