Huaraz, wieder einmal fast zu Hause

Wir sind ja mittlerweile schon seit einger Zeit in Huaraz, unser Hostal ist so etwas wie unser zu Hause. Ich kenne mich einigermassen in der Stadt aus, weiss wo was zu finden ist. Halt fast so wie zu Hause. Auf Reisen ist das immer anders, jeden Tag ein neuer Ort, jeden Tag eine neue Orientierung. Das ist manchmal ganz schoen anstrengend. Wahrscheinlich sind wir desswegen auch so faul hier, wenn wir nicht gerade in den Bergen sind.

Am kommenden Sonntag, den 3. Oktober, stehen in Peru ja Wahlen auf allen Ebenen an. Dies spuert man seit geraumer Zeit. Auf dem Bike sahen wir all die Partei-Malereien auf den Hausmauern. Nun, in der letzten Woche vor den Wahlen nimmt dies andere Auszuege an. Alle Parteien guhlen um die Gunst der Waehler und dies ziemlich lautstark. Die Parteien ziehen durch die Strasssen, mit Flaggen, und Mikrophonen, schreien und musizieren. Teilweise gibts kein Durchkommen mehr. Auf der Plaza duerfen sie abwechselnd Laerm machen. Mit gross inszenierten Konzerten oder sonstigen Ansagen. Zudem gibts die ganze Nacht Feuerwerke und sonstige Knallaktivitaeten. Aber ab heute, Freitag, solls Ruhe geben, dann gilt auch das Ley Seca, das heisst, dass bis Sonntag kein Alkohol mehr ausgeschenkt wird. Die Peruaner sollen ja nuechtern an die Urne gehen, zumahl hier waehlen Pflicht ist. Nicht so wie bei uns. Sollte man vielleicht in der Schweiz auch einfuehren, die Wahlpflicht.

Die Mototaxi-Wahlflotte steht bereit

Strassenumzug

Und gestern habe ich es endlich geschafft, mal zum Coiffoir zu gehen. Nur so zum Voraus, Haareschneiden ist fuer mich immer ein schwieriger Akt, ich mach das irgendwie nicht gerne… Aber seit zwei Monaten spreche ich davon, gestern war es soweit. Da geht man rein, fragt was es kostet und schon sitze ich auf dem Stuhl.  Die Haare werden mit einem Wasserspritzer befeuchtet, dann wird etwas Schampooaehnliches draufgeschmiert, dann geschnitten. Und wie hier, uebrigens auch in Boliven, so ueblich, laueft immer ein Fernsehrer mit einer Soap-Opera. Die Dame schneidet also meine Haare und schaut Soap zugleich. Ob das gut kommt? Dann ist Haareschneiden fertig und ich werde entlassen, mit nassen, klebenden Haaren. Und das ganze kostet 4 Soles, also knappe 2 CHF. Und ob die Haare nun gerade geschnitten sind oder nicht, man siehts bei mir sowieso nicht.

Und an dieser Stelle zum Schluss noch eine kleine Ode an meinen kleinen Pixo. Das Universalladegeraet Pixo C2+ ist einfach top. Es laedt einfach alles. Nun konnte ich auch wieder einmal aushelfen. Victor hat kein Laedegeraet fuer seinen Nikon-Akku mehr. Kein Problem fuer Pixo. Ich bin echt begeistert von dem Teil.

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