Chivay – Juliaca, vom Winde verweht

04. – 10.11.2014. 320 km. 3’130 Höhenmeter. Auf Nebenstrassen nehme ich die letzte peruanische Etappe unter die Räder. Es geht nochmals über drei Pässe, durch die Wüste, entlang von wunderschönen Lagunen und begleitet werde ich von einem immer währenden Begleiter, dem Wind. Der fährt auf dieser Strecke sein ganzes Können auf, was mir einige stürmische Treffen mit Windhosen beschert.

Route: Chivay – Abra Patapampa (4’889 m) – Chalhuanca – Imata – Abra Toroya (4’750 m) – Tincopalca – Abra Mañazo (4’515 m) – Mañazo – Juliaca

04.11.2014. Ich verlasse Chivay bei strahlend blauem Himmel auf der letzten peruanischen Andes by Bike Etappe. Bald beginnt die Steigung zum Abra Patapampa. Die ist angenehm und auf Asphalt komme ich gut voran. Bei der Auffahrt wird der neue Hut getestet. Ich hoffe, die grosse Krempe hilft, den Unterlippensonnenbrand einzudämmen. Seit Wochen ist die Unterlippe von der starken Andensonne verbrannt, obwohl ich ständig am Schmieren bin.

Chivay verschwindet im Tal, im Hintergrund der Nevada Mismi, wenn man das denn noch als Nevada bezeichnen kann

Chivay verschwindet im Tal, im Hintergrund der Nevado Mismi, wenn man das denn noch als Nevado bezeichnen kann

Kurve um Kurve arbeite ich mich hoch, nach ca. 20 km setzt der Wind ein. Starker Wind. Auf den letzten eher flachen Kilometern zum Pass kämpfe ich gut gegen den kalten Wind. Den Hut musste ich schon vorher abnehmen, ich will ja nicht, dass er schon am ersten Tag vom Winde weggetragen wird. Nach 30 km ist es dann geschafft, ich bin auf dem Abra Patapampa auf 4’910 m. Dies ist kein einsamer Pass, sondern eine Touristenattraktion, denn hier gibt es den Mirador de los Volcanes.

Ich setzte mich etwas in den Windschatten und schaue dem Treiben eine Weile zu. Im Minutentakt halten die Busse, Menschen in T-Shirts und Shorts steigen aus, um schnell wieder in die Busse zu steigen, weil sie feststellen, dass es auf 4’910 m saukalt ist. Die, die etwas mehr Kleider anhaben fotografieren die Vulkane, dann folgt oft noch ein Foto von mir und dem Rad. Ich hätte die velobotónes auspacken sollen… Nach der Mittagsrast mache ich mich gut verpackt an die Abfahrt, doch bald schon folgt wieder eine längere Steigung.

Dann wird die Strasse flach und gerade, der Seitenwind bläst mich gut auf der Fahrbahn herum. Die verlasse ich aber bald auf eine Sandpiste in Richtung Chalhuanca. Nach einer kurzen Steigung geht’s flach bis abwärts weiter, mal durch Sand, mal durch Bachbettstrasse. Ich schaue mich etwas nach Campplätzen um, doch ich fahre langsam durch Wüstengegend und der Boden ist voll bedeckt mit Dornengewächsen.

So erreiche ich die Arequipa – Sibayo Hauptstrasse, wo der Verkehr über den Schotter donnert. Ich biege ein, bald kommt mir ein Pick-up in horrendem Tempo in der Strassenmitte entgegen. Ausweichen tut der nicht, ich muss halten und mich abdrehen. Ich zeige ihm den Stinkefinger und brülle, was für ein Arsch er sei. Ich werde fast umgenietet und bekomme einen Stinkefinger zurück gezeigt. Es gibt einfach Riesenarschlöcher auf Perus Strassen! Zum Glück kann ich diese Strasse bald wieder verlassen, nachdem ich auch noch von einem Riesentruck mit Steinen eingespickt wurde. Es ist 16.30 Uhr, bis Chalhuanca fehlen noch 10 km Waschbrett, wie ich bald feststelle. Die Sonne habe ich im Rücken, mein Schatten wird immer länger. Doch dann erscheint das Dorf hinter einem Steinhügel. Ahhhhhh! Ich fahre zur Plaza, sehe etwas, das wie ein Schule aussieht, davor schwatzen zwei Frauen, die wie Professoras aussehen. Perfekt, die eine Dame ist die Directora des Colegios. Aber wir stehen hier vor dem Tambos, einer gemeinnützigen Einrichtung, die lokale Indigenas unterstützt. Hier gibt es Betten, eine Küche und sogar Internet, wie man mir stolz berichtet. Und so ein Bett bekomme ich von Willy gezeigt.

Willy von el Tambos

Willy von el Tambos

Man lädt mich ein, mehrere Tage in Chalhuanca zu bleiben, aber ich bin sicher, dass es mich weiterzieht… Abends platze ich dann in den Kochunterricht in der Küche, wo man gerade eineigen Indigena-Müttern beibringt, wie man gesunde und nahrhafte Speisen für die Kinder zubereitet. Krankenschwester Carmen erklärt mir, was sie genau tun und den heutigen Speiseplan. Leber, Blut, Innereien, alles reich an Eisen. Als sie mir dann von all den Speisen anbeiten will, lehne ich dankend ab.

05.11.2014. Ich hatte versprochen, vor Abfahrt noch im Colegio vorbeizuschauen. Doch als ich da um 8 Uhr auftauche, sind nur Kinder anzutreffen, die Lehrer sind noch nirgends zu sehen. Ich habe keine Lust, noch lange zu warten, denn der Wind wird dies auch nicht tun. Willy erklärt mir noch den Weg zur sagenumworbenen Brücke über den Rio Chili, inklusive Zeichnung. Ich mache mich auf den Weg. Raus auch Chalhuanca und nach knappen 4 km folgt ein Abzweig. Ich fahre links, das ist der Weg zur Brücke. Diese erreiche ich auch tatsächlich nach weiteren 4 holprigen Kilometern. Obwohl die Flussdurchquerung wohl auch nicht so tückisch gewesen wäre, denn der Fluss führt kaum Wasser. Nun geht’s etwas rauf und bald treffe ich auf die Piste, die vom Fluss herkommt. Auf dem Waschbrettschotter geht’s weiter und nun beginnt der Wind zu blasen. Natürlich Gegenwind. Es ist 9 Uhr und für den Rest des Tages kämpfe ich nun gegen Gegen- oder Seitenwind. In der trockenen Gegend bilden sich immer wieder Sandverwehungen oder Windhosen. Wie Geister überqueren sie manchmal die Strasse, um auf der anderen Seite zu verschwinden.

Später werden die Verwehungen grösser. Oft tauchen sie so plötzlich auf der Strasse auf, dass ich nur noch in Deckung gehen kann, wenn ich nicht umgepustet werden will. Ich passiere die Represa von Pillone, dann steigt die Strasse ein wenig an. Ansonsten geht’s steinig, holprig, sandig, windig, waschbrettig durch die Wüste, bis ich nach knapp 40 km auf die asphaltierte Arequipa – Juliaca Strasse treffe.

Dort befindet sich ich Imata, wo ich auf der Plaza zu Mittag esse. Danach ist es 13 Uhr, da kann ich gut noch weiterfahren. Bei der Polizei lasse ich mir den Weg bestätigen, die sind wie immer verhalten freundlich. Vor der Brücke biege ich rechts auf die Schotterstrasse ein, die ist nun viel besser als auf dem Weg nach Imata. Der Wind bläst fröhlich von der Seite, Zeuge davon sind die immer grösser werdenden Windhosen, von denen ich nun Dutzende sehe.

Ich fahre an einem Bautrupp vorbei, man warnt mich, dass in der Gegend Menschen umgebracht würden. Nun, ich fahre weiter, der Himmel verdunkelt sich immer mehr. Dann erscheint der wirklich riesige Bosque de Piedras mit sehr interessanten Gesteinsformationen. Nun steigt die Strasse sanft an. Der Wind stösst mich kurz sanft von hinten, um plötzlich mit voller Kraft von vorne zu blasen. Ich kämpfe weiter. Die Gegend wird immer kahler, ich fahre in eine flache Wüste. Hier einen Campplatz zu finden könnte schwierig werden. So ist es dann auch, der Boden fasst keinen Hering, zu sandig. So setze ich mich schlussendlich auf ein paar steife Gräser in einem trockenen Bachbett, dort halten die Heringe. Und bei dem Wind muss ich abspannen! Kaum steht das Zelt, beginnt es zu schneien. Zudem stelle ich fest, das ich nach langem und umständlichem Schieben durch Sand und Gestrüpp doch wieder nahe der Strasse stehe. Künstlerpech.

06.11.2014. Um 5 Uhr beginnt der Wind am Zelt zu rütteln. Heute fängt er früh an… Und ist schon so stark, dass es trotzt Sonnenschein Frühstück im Zelt gibt. Dabei werden ganze Sandhaufen ans Innenzelt geblasen. Danach stürze ich mich wieder in den Kampf. In der Vorrunde heisst es Zelt abbauen, dann folgt die Strasse. Ich fahre weiter durch die Wüste, bald folgt der Abzweig nach Puno. Die Wüste wird topfeben, der Wind kann gnadenlos blasen. Ich komme auf der flachen Strasse nur noch mit 6 bis 7 km/h voran. Das zehrt. Zudem dringen die Sandkörner trotzt Sonnenbrille in die Augen. Das geht eine Weile so, dann nimmt die Landschaft wieder Formen an. Hügel, Berge, etwas Grün.

Ich fahre in ein Tal hinein, dies hindert den Wind aber nicht am Blasen, Nun wird er einfach kanalisiert. Mehrmals werde ich von einer Windhose ergriffen, die bauen sich so schnell und unerwartet auf, dass es kein Entkommen gibt. Nur ein Ducken. Es folgt der windige Aufstieg zum Abra Toroya, dann die längere Abfahrt nach Tincopalca. Dort steure ich die Plaza an und wede gleich von Knirpsen bestürmt. Ob ich „Tio“ heisse. Oder „Gringo“. Weder noch, ich sage ihnen meinen Namen. Martina, Martina, ertönt es nun lange durchs ganze Dorf. Unter der genauen Beobachtung von einigen Bauarbeitern esse ich auf der windigen Plaza zu Mittag. Die können gnadenlos starren. Dann geht’s weiter, es folgt eine angenehme Auffahrt von 10 km. Angenehm die Steigung betreffend, den Wind erwähne ich nicht mehr. Danach folgt eine lange hügelige Traverse, bis es runter geht. Linkerhand blicke ich auf die Lagunen von Lagunillas. Toller Ausblick.

Nun folgt eine Abzweigung, bei der ich lange zweifle. Selten verwirren die Andes by Bike Angaben, aber dies ist so ein Fall. Ich konsultiere meinen Kompass, den ich zum Glück in Huaraz gekauft hatte, dann biege ich auf eine Bachbettpiste ein. Auf Zeltplatzsuche. In dem abschüssigen Gelände nicht einfach, so nehme ich den ersten Platz, der sich bietet. Mit toller Aussicht, aber sichtbar von der Strasse. Aber es ist schon spät und das Zelt aufstellen bei dem starken Wind braucht auch etwas mehr Zeit. Und kaum ist die Sonne weg, legt sich der Wind. Vielleicht sollte ich bei dem hellen Mond fahren. Ich geniesse nämlich eine wundervolle Vollmondnacht und noch lange sitze ich vor dem Zelt und schaue auf die Lagune.

07.11.2014. In dieser Nacht träume ich, dass jemand neben meinem Zelt steht, ich höre Stimmen. Am Morgen frage ich mich dann, ob es ein Traum war oder echt. Vielleicht der Vollmond. Um 5 Uhr dringen dann die ersten Sonnenstrahlen ins Zelt und um 6 Uhr wird es so warm, dass ich aufstehen muss. Aber… es weht kein Wind! Schnell packe ich alles zusammen, inklusive Zelt. Der Wind kann jederzeit einsetzen. Aber heute ist er gnädig, mit Lagunenblick kann ich gemütlich frühstücken. Herrlich!

Dann mache ich mich auf den Weg. Weiter geht’s auf der Holperpiste, mal hoch, mal runter. Vorbei an wunderbaren Lagunen. Wunderschön! Manchmal erfüllt ein leichter Schwefelgeruch die Luft. Und leider ergreifen die Flamingos die Flucht, wenn ich zu nahe komme. Schade, denn in der einen Lagune hat es Hunderte der pinken Vögel. Dann beginnt der Aufstieg, die Strasse ist hier wirklich in üblem Zustand. Loser, grosser Kiesschotter, grosse Steine oder beides zusammen. Ich komme trotz sehr geringer Steigung nur langsam voran. Und dann setzt nun doch noch der Wind ein. Wie sollte es anders sein?

Zudem geht mir langsam das Wasser aus. Die meisten Häuser sind verlassen, die werden wohl erst in der Regenzeit wieder bewohnt. Denn es fehlt… Wasser. Doch bei einem Haus werde ich von vier Hunden angegriffen, ich sehe Alpakas und einen Knirps, der mich etwas verwundert beobachtet. Da muss es Wasser geben. So ist es, bald treffe ich auf einen kleinen Bach. Dann holpere und schlittere ich weiter nach oben, vorbei an weiteren Lagunen. Langsam wird die Strasse besser und nach 24 km erreiche ich den Abra Mañazo auf 4’515 m.

Nun geht’s auf wirklich guter Schotterpiste sanft runter, es folgen ein paar Zwischensteigungen. Auf dieser Seite des Passes bläst der Wind noch heftiger, natürlich von vorn. Langsam verliere ich an Höhe, es erscheinen Häuser und Felder. Wollte ich in den letzten windigen Tagen einfach nur Juliaca erreichen, erschleicht mich nun ein komisches Gefühl. Das war’s mit den peruanischen Bergen. Schade! Es folgen noch knappe 12 flache km nach Mañazo, einem grösseren Dorf. Ich fahre zur Plaza, frage in der Parroquia nach einem Unterschlupf. Dort schickt man mich zur Municipalidad. So bekomme ich für 5 Soles ein Zimmer im Hostal Municipal. Fliessend Wasser gibt’s dort keins, aber auf eine kurze Wäsche mehr oder weniger kommt’s auch nicht mehr an. Dann muss ich dringen einkaufen, denn ob man’s glaubt oder nicht, ich habe absolut nichts mehr zu essen…

08.11.2014. An einem weiteren sonnigen Morgen verlasse ich Mañazo. Um es etwas einfacher zu machen, nehme ich aber nun die Hauptstrasse. Nach 17 hügeligen, fast verkehrsfreien Kilometern auf Asphalt erreiche ich die Hauptstrasse Arequipa – Juliaca. Hier hat es mehr Verkehr, aber am heutigen Samstag ist es nicht ganz so schlimm. Zudem hat die Strasse einen guten Seitenstreifen. Bald bin ich in Cabanilla, dort rufe ich Geovanni von der Casa de Ciclistas in Juliaca an. Er will mich bei Stadteinfahrt suchen. „No te preocupes!“. So nehme ich die letzten flachen 30 km durchs Altiplano unter die Räder.

Altiplano auf dem Weg nach Juliaca

Altiplano auf dem Weg nach Juliaca

Teilweise habe ich wieder stärkeren Gegenwind, aber ich komme trotzdem gut voran. Aber das fahren auf der flachen, geraden Asphaltstrasse wird bald langweilig. Ich erreiche Juliaca, fahre langsam in die Stadt. Aber keine Spur von einem Ciclista. In fahre weiter rein, frage nach der Plaza. Dort rufe ich Geovanni an, doch der nimmt das Telefon nicht ab. Perfekt! Ich hinterlasse eine Nachricht und warte eine Weile bei der Kirche. Ich will mich gerade auf die Suche nach dem Haus machen, als Geovanni auftaucht. Sein Fahrrad hat den Geist aufgegeben. Wir fahren zu Geovannis Haus, wo ich in der Küche wohnen darf. Und ich nehme mein Rohloff-Paket entgegen, das schon länger hier auf mich wartet. Das wurde Zeit, denn die fehlenden Gänge bereiteten mir in den letzten Tagen doch etwas Unannehmlichkeiten. Dann laufe ich zur Post. Und noch eine Überraschung. Mein Paket aus der Schweiz ist auch schon hier! Unglaublich! Alles perfekt!

09. /10.11.2014. Geovanni ist ein angenehmer Typ und wir unterhalten uns gut. Zudem gibt es in Juliaca endlich eine Pasteleria mit guten, süssen Teilchen. Donuts, Tartletas und vieles mehr. Da decke ich mich gut mit Teilchen ein. Sehr lecker! Zudem stelle ich mich wieder mal in die Küche, wenn es schon eine gibt. Aber kochen für zwei ist einfach besser als kochen für eins. Dann begleitet mich Geovanni zum Büro von Cruz del Sur, da hole ich noch mein letztes Paket ab. Nun habe ich wieder alle meine Sachen beisammen. Obwohl wirklich vermisst habe ich die 10 Extrakilos nicht…

Am Montag Abend bekomme ich dann einen Hausbesuch von einem Mechaniker. Denn nun muss natürlich die Rohloff ausgetauscht werden. Das ist diesmal etwas schwieriger, denn es ist nicht nur das Getriebe auszutauschen, sondern auch das Lager und der Simmering. Und die zwei müssen perfekt eingepasst werden, denn sonst wird die Rohloff früher oder später wieder Fehltritte aufweisen. Aber Juan Jose macht das ganz gut, aber er hat ja auch eine spitzenmässige Assistentin! So ist nach ein paar Stunden der Getriebeblock wieder ausgetauscht und nun hoffe ich, dass es keine Probleme mehr gibt.

Tja, und so bin ich nun also in Juliaca, von hier geht’s weiter nach Bolivien. Aber eine Sache liegt mir noch am Herzen. Jetzt bin ich schon zum zweiten Mal in Peru und habe Machu Picchu immer noch nicht gesehen. Und ein drittes Mal Peru wird es wohl nicht  geben. So beschliesse ich, mein Rad und meine Sachen eine kurze Weile bei Geovanni unterzustellen und eine kleine Busreise nach Cusco zu unternehmen…

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