Irgendwo in den Bergen unter freiem Himmel zu übernachten ist eine schöne Sache. Doch die Natur ist nicht einfach ein Zeltplatz, es gibt dabei einige wichtige Dinge zu beachten.
 

Eigentlich wollte ich diesen Artikel schon im letzten Sommer fertig schreiben, doch irgendwie wurde nichts daraus. Doch ein neuer Sommer ist angebrochen und das Thema Wildzelten ist immer noch hochaktuell.

Auf allen Social-Media-Kanälen machen Outdoor-Shops und viele andere momentan Werbung fürs Wildzelten und natürlich für die Produkte dazu, die dort erworben werden können. Manche listen noch ein paar Regeln und Verhaltensweisen auf, aber oft fehlt doch ziemlich viel. Es geht ja schlussendlich ums Verkaufen, nicht ums ganz korrekte Verhalten. Auch der Schweizerische Alpen Club (SAC) widmet sich dem Thema mit seiner Sensibilisierungskampagne #nogeotag #leavenotrace #consciouscamping #buylocal. Diese Kampagne richtet sich vor allem an Fahrzeug-Camper, gilt aber selbstverständlich auch für Zelt-Camper. 

Ich bewege mich seit vielen Jahren mit dem Fahrrad oder zu Fuss in der Natur und ich zelte liebend gerne irgendwo da draussen. Ich mache das hoffentlich mit dem nötigen, gesunden Menschenverstand und selbstverständlich ist es jedes Mal mein Ziel, die Natur so zu verlassen, wie ich sie vorgefunden habe.

Im letzten Sommer hat das Wildzelten in der Schweiz coronabedingt einen riesigen Boom erlebt. Und wie ich doch mehrmals feststellen musste, fehlt auch dem Schweizer oft ein gewisses Mass an gesundem Menschenverstand und der nötige Respekt gegenüber der Natur und dem Besitz anderer. Von vielen Bauern, Alpwirten oder Älplern habe ich immer wieder die selben Dinge gehört. Leute schlagen ihr Zeltlager inmitten einer Viehweide oder auf Privatland auf, machen ein Feuer und lassen dann noch ihre Bierdosen und den Abfall liegen. So funktioniert das Wildzelten natürlich nicht.

Darum greife ich das Thema wieder auf und gehe auf einige Punkte etwas vertieft ein. Mit dazu kommen eigene Erfahrungen und Dinge, die ich selbst beobachtet habe. 

Während in Skandinavien mit dem sogenannten Jedermannsrecht das Zelten, Campieren, Biwakieren in freier Natur überall erlaubt ist, sieht die Rechtlage in den Alpen etwas kniffliger aus. Generell gilt in jedem Alpenland ein Campingverbot im Wald, ausser es liegt eine Zustimmung des Grundstückeigentümers vor. In der Schweiz bewegt man sich in einer Grauzone. Die pauschale Regelung besagt zwar, dass man sich überall mit dem Grundstückbesitzer abstimmen muss, doch überhalb der Waldgrenze wird das Übernachten im Freien toleriert. Je nach Gebiet liegt die Waldgrenze in der Schweiz zwischen 1600 und 2300 m ü. M. Man merke sich, eine Fläche ohne Bäume heisst nicht automatisch, dass man die Waldgrenze erreicht hat. 

In Österreich ist die Gesetzeslage von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gelagert. Beim Alpenverein findest du eine Zusammenfassung der rechtlichen Rahmenbedingungen für das Übernachten im Gebirge.

Die rechtliche Lage in der Schweiz ist nicht einheitlich. Grundsätzlich sind gemäss Zivilgesetzbuch Wald und Weide jedermann zugänglich. Je nach Kanton oder Gemeinde können jedoch Einschränkungen oder Verbote gelten.

Das Campieren (Übernachten im Zelt ausserhalb von offiziellen Campingplätzen) und das Biwakieren (Übernachten unter freiem Himmel ohne Zelt) kann in der Natur Störungen verursachen. Zudem ist freies Campieren in gewissen Schutzgebieten ausdrücklich verboten oder aufgrund von Betretungsverboten nicht möglich. Dazu gehören der Schweizerische Nationalpark, die eidgenössischen Jagdbanngebiete, viele Naturschutzgebiete und die Wildruhezonen (während der Schutzzeit). 

Wildruhezonen

Ansonsten ist eine einzelne Übernachtung einer kleinen Anzahl Personen im Gebirge oberhalb der Waldgrenze aber meist unproblematisch – wenn sie rücksichtsvoll erfolgt. Ein Not-Biwak ist grundsätzlich immer erlaubt. Bei mehreren Übernachtungen muss das Zelt tagsüber abgebaut werden. 

Folgend ein paar Informationen vom SAC, teilweise ergänzt mit eigenen Inputs. 

Diese Dinge gibt es beim Wild-Zelten zu beachten:

 

Planung

Zur eigenen Sicherheit sollte man sich über die Wetterlage informieren und bei der Standortwahl mögliche Naturgefahren wie Steinschlag, Lawinen, Hochwasser und Gewitter berücksichtigen. Besonders gefährlich ist das Campieren auf Kuppen oder Graten bei Gewitterlage. Auch birgt das freie Campieren an Fliessgewässern grössere Gefahr, da Bäche oder Flüsse aufgrund von starken Regenfällen oder dem Betrieb von Wasserkraftanlagen plötzlich anschwellen können. Im Zweifelsfall einen Sicherheitsabstand zum Fliessgewässer einhalten.

Nach dem Gewitter

Manchmal landet man im Nebel

 

Rücksichtsvolles Verhalten

Wahl des Biwakplatzes
Kontrolliere vor Ort, ob dein geplanter Standort wirklich keinen sensiblen Lebensraum beeinträchtigt oder erhöhten Naturgefahren (Blitz, Steinschlag, Lawinen, Hochwasser) ausgesetzt ist. Auen, Moore und Feuchtgebiete, Sandbänke und Kiesinseln sind ungeeignete Standorte, weil dort oft seltene Pflanzen und Tiere leben.

Ebenfalls zu meiden sind Weideflächen. Oft sind die Weideflächen auf Alpen aber ziemlich gross, da weiss man nicht so genau, wo sie beginnen und aufhören. Dort suche ich meinen Platz nach der Frische der Kuhfladen. Sprich, ich stelle mein Zelt nur da auf, wo die Kuhfladen schon älter sind. 

In der Nähe von Alp- oder Berghütten bittet man den Bauern oder das Hüttenteam um Erlaubnis. In den Hütten darf man gerne etwas konsumieren und den Hüttenwarten etwas für die Benutzung der Sänitäranlagen bezahlen. Ist man mit einer grösseren Gruppe unterwegs oder möchte mehrere Nächte bleiben, ist unbedingt die Erlaubnis des Grundbesitzers einzuholen.

Neugierige Kühe fressen alles

Die Kuhherde in abgezäunter Distanz

Vermeide Störungen
Vermeide grössere Aktivitäten und Lärm, vor allem in der Dämmerung, weil zu dieser Zeit viele Wildtiere aktiv sind. Beachte auch, dass besonders im Frühsommer, während der Brutzeit bodenbrütender Vögel wie Steinrötel, Steinhuhn oder Schneehuhn, im Umfeld von Felsblöcken und strukturreichen Zwergstrauch- und Rasenflächen ein gewisses Störungspotenzial vorhanden ist.

Wildtiere respektieren und nicht stören (Bilder wurden mit einem Telezoom aufgenommen)

Essen und Abwasch
Lass keine Esswaren oder Essensreste frei rumliegen. Das kann Tiere anlocken. Erledige den Abwasch mit biologisch leicht abbaubaren Spülmittel, ohne dass das Abwasser direkt ins Gewässer gelangt.

Ich benutze zum Abwasch einen gebrauchten Teebeutel. Entfernt den Schmutz zuverlässig, ist ökologisch und selbstverständlich nehme ich den Beutel im Müll wieder mit ins Tal.

Was für den Abwasch zählt, gilt auch für die Körperwäsche. Ein Waschlappen, ein bisschen Wasser und evtl. eine biologisch abbaubare Seife reichen dafür. 

Feuer machen
Benutze bestehende Feuerstellen – von denen gibt es mehr als genug – denn jede neue Feuerstelle zerstört die Vegetation und den Boden für Jahre. Vermeide Feuerschäden und beachte unbedingt die Waldbrandgefahr

Eine vorhandene Feuerstelle, aber kein schöner Anblick

Feuerstelle vorhanden, trotzdem gibt es bei mir kein Feuer

Wenn du mal musst
Wähle für deine Notdurft einen Platz abseits von Gewässern, benütze normales Toilettenpapier (Papiertaschentücher und Feuchttücher verrotten viel langsamer) und vergrabe die Exkremente oder decke sie zu. Aufgrund von Waldbrandgefahr sollte das Toilettenpapier nicht verbrennt werden. Idealerweise nimmst du es mit dem anderen Abfall mit. Ein paar Hundekackbeutel im Gepäck sind dafür sehr hilfreich. 

Dies gilt nicht nur fürs Zelten, sondern auch beim Wandern. Immer wieder sind mir in den letzten Jahren menschliche Kackhaufen inklusive Papier auf den Wanderwegen begegnet. Für solches Verhalten habe ich dann wirklich kein Verständnis mehr. Auch beim Wandern muss man nicht gleich auf den Weg kacken, ein Plätzchen neben dem Weg sollte sich früher oder später auch da finden. Und das Papier einfach mitnehmen, bevor es den nächsten Wanderern um die Beine flattert. So schwer kann das nicht sein. 

Gilt übrigens aus für mitgeführte Hunde. Auch die müssen nicht gleich auf den Weg scheissen und auch wenn man die Haufen einsammelt, Beutel nicht einfach liegen lassen. Der wird von niemandem eingesammelt. 

Hinterlasse nichts ausser deinen Fussspuren
Lass keine Abfälle zurück, dazu zählen auch Essensreste. Verlasse den Biwakplatz stets so, als ob nie jemand da gewesen wäre. Und wenn du irgendwo Müll von anderen entdeckst, nimm auch den mit ins Tal. Die Tiere und die Natur danken es dir. Pflanzen hingegen solltest du da lassen, wo sie hingehören. 

Pflückverbot!

 

Meine Erfahrungen

Ich gehe am liebsten vor oder nach der Alpsaison in die Berge, da dann das Vieh auf den tiefer gelegenen Alpen oder im Tal unten ist. Wenn ich auf meinem Weg Leute sehe, das passiert manchmal in der Nähe von Alpen, dann frage ich immer, ob es in Ordnung ist, wenn ich mir weiter oben ein Plätzchen zum Übernachten suche. Mehrmals wurde mir da gleich ein Platz in der Hütte angeboten, aber diesen lehne ich jeweils sehr dankend ab.

Selbstverständlich verlasse ich den Ort wieder genauso, wie ich ihn vorgefunden habe. Ich mache nie Feuer, zumal ich ja auch nicht gesehen werden möchte. Meinen Müll nehme ich immer mit, dazu gehört auch das Klopapier. Auf dem Weg sammle ich den Müll der Tageswanderer gleich noch mit ein, da bleibt doch einiges liegen. Was fürs Campieren gilt, sollten auch Tageswanderer einhalten. Lasst euren Müll nicht liegen und nehmt ihn wieder mit.

Für ein Mikro-Abenteuer in den Bergen gehört die richtige Ausrüstung dazu. Instagram und Konsorten zeigen uns jeden Tag, dass es ganz einfach ist: Zelt kaufen und irgendwo da draussen aufstellen. Ich habe auf meinen Touren auch schon mehrfach andere Campierer angetroffen, obwohl ich mich das das eine oder andere Mal sehr über die Ausrüstung gewundert hatte. Zelte, die vielleicht für ein Open-Air taugen, haben im Hochgebirge nichts verloren. Und um 9 Uhr morgens sollte man nicht mehr im Zelt mit daneben aufgespannter Wäscheleine liegen, vor allem wenn es direkt an einem Wanderweg steht. Einige Leute verwechseln das Zelten in der Natur eindeutig mit dem Campingplatz.

Für dieses Publikum eignen sich folgende Platformen, um einen schönen Ort für die Nacht zu finden. Bei Nomady vermieten Private ein Stück Land zum Übernachten mit Camper oder Zelt. Manchmal teilt man sich die Orte mit anderen Campern, manchmal ist man ganz alleine da. Ein ähnliches Angebot findet man bei Zelter.

Frühes Abbrechen des Camps im Reich der Kuhfladen

Ich packe mein Camp im Sommer immer sehr früh zusammen, die Sonne geht an den längsten Tagen schon um ca. 5:30 Uhr auf. Die ersten Wanderer treffe ich immer erst, wenn ich schon wieder eine Weile unterwegs bin. 

Ich verbringe meine Nächte im Winter und im Sommer draussen. Wie das im Winter funktioniert ist hier nachzulesen. Im Sommer ist alles ein bisschen einfacher, wenn auch nicht einsamer.

 

Wildzelten im Sommer

Ein funkelnder Sternenhimmel ist im Sommer genau so schön wie im Winter. Immerhin schüttelt es mich dabei nicht immer wieder mal vor lauter Kälte. Oft stehe ich mitten in der Nacht auf und betrachte in der Dunkelheit die unzähligen, leuchtenden Punkte. Die Milchstrasse fasziniert mich je länger je mehr und irgendwie gibt mir der Anblick ein gutes Gefühl von Wichtigkeit und Relation. Im grossen Universum und dieser Galaxie ist der Mensch nämlich einfach unwichtig und irrelevant. Die Milchstrasse wird weiter existieren, auch wenn wir unseren eigenen Lebensraum zerstört haben werden. Das ist doch sehr beruhigend.

Zelten im Sommer

Im Sommer suche ich mir einen möglichst flachen Platz für mein Zelt, wie oben beschrieben sicher vor Naturgefahren. Dabei versuche ich so gut wie möglich, den Kuhfladen auszuweichen. Das ist gerade auf ebenen Flächen oft schwierig, auch die Kühe stehen gerne eben. Ich achte auf Ameisenstrassen oder sehr viele Mausgänge, die Ohrgrübler finden ihren Weg sowieso in die geschützten Stellen des Materials. Wenn möglich spanne ich mein freistehendes Zelt immer komplett ab, Wind und Wetter können schnell ändern.

Irgendwo krabbelt es immer

 

Ausrüstung

Zelt & Heringe
Ich benutze auch im Sommer ein Hilleberg Soulo, ein stabiles 4-Jahreszeiten Zelt für eine Person. Es ist ein relativ schweres Zelt, aber es steht auch absolut sturmfest. Für tiefere Lagen oder auf Radtouren ist es im Sommer zu warm. 

Im Sommer benutze ich normale Aluminiumheringe, habe aber für sehr harte Böden immer ein paar Titanheringe im Gepäck. 

Zelten auf steinigen Böden

Flach ist manchmal schwierig

Schlafsack
Im Sommer benutze ich zwei verschiedene Schlafsäcke. In höheren Lagen hält mich ein Cumulus Teneqa 850 schön warm. Bei dem Schlafsack handelt es sich um einen Winterschlafsack, aber ich gehöre definitv zu der Spezies «Gfrörli». Wenn die Nullgradgrenze sehr hoch steigt oder auf Fahrradtouren in tieferen Lagen benutze ich einen Western Mountaineering Apache.

Wichtig auf mehrtägigen Touren: Zelt und vor allem Schlafsack trocknen lassen. Ich mache dies häufig in meiner Mittagspause, da am frühen Morgen die Sonne oft nicht bis in mein Camp reicht. 

Isomatte
Der Boden ist im Sommer nicht so kalt wie im Winter, darum spare ich mir mit einer Therm-a-Rest Neoair XLite Neonair etwas Gewicht. Auf mehrtägigen Touren habe ich immer ein kleines Reparaturset dabei, da die leichten Materialien auch schneller kaputt gehen können.

Licht
Ich benutze eine wiederaufladbare Stirnlampe von Petzl. Ebenfalls immer dabei ist mein aufblasbares Luci Solar Light. Das kleine Lämpchen leuchtet mit 10 LEDs in drei Stufen mit bis zu 65 Lumen. 

Stirnlampe, Luci und der Mond

Kochen
Ich koche mit Gas, im Sommer reichen normale Gaskartuschen (80% Butan, Siedepunkt 0,5 Grad Celsius). Die Pfanne ist ein MSR Titan Kessel mit 850 ml Fassungsvermögen. Perfekt für 1 Person. Die Gaskartusche und eine faltbare Tasse von Sea-to-Summit passen da genau rein. Mit dabei ein Windschutz von Solo Stove. Kochabfälle, auch organische, sowie Verpackungen nehme ich selbstverständlich wieder mit ins Tal. 

Kochen mit Gas

Wasser
Man würde denken, dass man in den Bergen einfach überall Wasser findet. Dem ist aber nicht so. Ich prüfe das jeweils auf Karten oder informiere mich auf anderen Wegen. Und Vorsicht, auf Karten eingezeichnete Bäche können auch ausgetrocknet sein. Wasser aus Bächen purifiziere ich mit einem Steripen, vor allem wenn Vieh in der Nähe weidet. Immer mit dabei habe ich eine 1 Liter Nalgene Flasche und einen 2,5 Liter Platypus. Manchmal trage ich diesen gefüllt für einige Kilometer zu meinem Camp, wenn ich nicht sicher bin, ob ich noch Wasserquellen finden werde.

Wasser vom Brunnen

Nalgene-Flasche und Platypus

Kleidung
Schichten sind auch im Sommer das A und O. Beim Hochsteigen wird einem meist sehr schnell sehr warm, doch mit zunehmender Höhe oder beim Ankommen im Camp kann es mit der Höhe und dem Wind schnell kühl werden. Seit langer Zeit trage ich auch im Sommer nur langärmlige Kleidung, diese dient gleichzeitig als Sonnenschutz. Dies kann ein dünnes Shirt aus Merinowolle oder ein Hemd aus funktionellem Material sein. Immer mit dabei sind Regenjacke und -hose, denn ein Regenschauer oder ein Gewitter kann in den Bergen schnell aufziehen.

Im Camp wechsle ich in ein langärmliges Merinoshirt, immer dabei sind auch lange Unterhosen, obwohl ich sie nicht immer brauche. Dazu kommt auch im Sommer eine Daunenjacke für die Nächte unter dem Sternenhimmel. Auch im Sommer können die Nachttemperaturen in den Bergen relativ tief fallen.

Im Sommer mit Hemd

Ein kalter Sommerabend

Schuhe
Ich mag eigentlich keine hohen Wanderschuhe, ich laufe viel angenehmer in tiefen Trekkingschuhen. Aber je nach Terrain und Gebiet gehören hohe, stabile Wanderschuhe an die Füsse. Steiniges Gelände, Sumpf oder auch Schneefelder sind sicherer mit guten, festen Schuhen zu begehen. Stöcke habe ich ebenfalls je nach Gebiet mit im Gepäck.

Restschneefelder und abschüssiges Gelände

Gute Wanderschuhe, kein Problem bei Nässe

Einmal Sumpf bitte

Fotografie / Elektronik
Da Schleppen viel Spass macht, ist bei mir immer eine Kamera mit im Gepäck. Seit einiger Zeit ist dies eine Olympus OM-D EM1 Mark III (Micro 4/3 Kamera) mit folgenden Objektiven: Zoom 12-40 mm, Weitwinkel 7–14 mm und in seltenen Fälle ein Zoom 75–300 mm (wenn ich erwarte, viele Tiere zu sichten). Dazu kommt bei längeren Touren ein kleines Joby-Stativ, auf kurzen Touren ein Gitzo-Traveller-Stativ. Die Kamera trage ich bequem direkt am Rucksackträger, festgemacht mit einem Peak Design Capture Clip. Ein kleines, aber wirklich geniales Teil. So ist die Kamera immer griffbereit, stört aber selbst bei kleinen Klettereinsätzen nicht.

In geschätzt ein paar Jahren gibt es dann vielleicht auch noch ein paar Tipps & Trick zum Thema Fotografie. 

Der Sommer ist hier und damit auch die wärmeren Nächte irgendwo da draussen. Falls ihr nun selbst mal draussen übernachtet solltet, merkt euch: benehmt euch anständig und respektvoll gegenüber anderen Menschen, Tieren und der Natur. Lasst keinen Abfall liegen und hinterlasst nicht mehr, als eure Spuren. Blumen und Pflanzen hingegen bleiben da, wo sie hingehören.

Wenn ihr Bilder auf Social Media postet, behaltet den Standort für euch. Die Orte müssen ja nicht gleich überrannt werden. Lauft ihr an einer Bergbeiz oder Hütte vorbei, da dürft ihr gerne etwas konsumieren. 

Zum Schluss noch einige Links:

Respect Nature

Wild campen in der Schweiz vom TCS

Wild campen in der Schweiz – erlaubt oder verboten? vom TCS, mit Kantonsübersicht

Flyer Wildzelten vom SAC

Wildzelten in Europa

Wild campen in Europa vom TCS

Wildzelten in Europa und weltweit (Inhalte und ohne Gewähr):

Hikeheaven

Turas

Roughguides

Und falls man doch einmal einem Bär oder Wolf begegnen sollte:

Verhalten bei Begegnungen mit Bären

Verhalten bei Begegnungen mit Wölfen

 

Falls jemand noch weitere Inputs oder Anliegen hat, gerne melden.

Ganz zum Schluss in eigener Sache. Alle erwähnten Produkte habe ich selbst gekauft und mehrfach verwendet. Ich erwähne diese Produkte hier, weil ich mit ihnen sehr zufrieden bin und sie ihre jeweilige Funktion bei meinen Camping-Ausflügen optimal erfüllen. Ich werde dafür weder bezahlt noch anderweitig unterstützt.